Die 5 häufigsten Ursachen für einen Lebensmittelmottenbefall

Die 5 häufigsten Ursachen für einen Lebensmittelmottenbefall


Lebensmittelmotten können auf verschiedene Weisen in einen Haushalt gelangen. Schon beim Kauf eines Kilos Getreide oder Müsli kann ein Käufer unwissentlich die Eier der Lebensmittelmotte mit in seine Wohnräume einschleppen. Im Übrigen besiedeln Lebensmittelmotten potenziell auch Trockenobst, Saaten, Nüsse, Tierfutter, Hülsenfrüchte oder Mehl. Zwar achten die Hersteller darauf, alle möglichen Maßnahmen zu installieren, damit das nicht passiert. Doch die Lebensmittelmotte ist klüger. Sie kann bis zu 500 Eier ablegen - und einige von ihnen entwischen den Kontrollen immer.

Die Ursache für Lebensmittelmotten
Eigentlich wäre es sinnvoll und notwendig, dass Hersteller und Ladenmitarbeiter regelmäßige Kontrollen von Getreideprodukten und anderen bei Lebensmittelmotten beliebten Speisen auf Gespinste und Mottenbefall unternehmen. Trotzdem kann ihnen jederzeit etwas entgehen, selbst wenn sie dies tun. Die Ursache für Lebensmittelmotten liegt darin, dass diese Insekten Hunderte von Eiern irgendwo ablegen. Leider kann man das nicht sofort erkennen. Wenn man Gespinste, Verklumpungen und Motten in einer Verpackung entdeckt, ist es schon zu spät. Vermutlich ist die gesamte Charge unbrauchbar. Doch der betroffene Sack Getreide wurde bereits portioniert oder weiter verarbeitet. Die Motten-Besiedlung kann allerdings auch nach der Verarbeitung von Trockenfrüchten oder Getreide geschehen.

Zu den fünf häufigsten Gründen für einen Befall mit Lebensmittelmotten gehören:
  1. mangelnde Vorkehrungen bei der Lagerung von Getreide, Getreideprodukten oder Trockenfrüchten
  2. unzureichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Eiablage
  3. unzureichende Kontrollen auf einen Befall im Verkaufsraum
  4. unsachgemäße Lagerung von Getreide und Getreideprodukten beim Käufer
  5. unzureichende oder unterlassene Befallskontrollen beim Käufer.
De facto können Motten sich aber auch schon in einem Lagerraum aufhalten oder durch das Getreide in einem Silo angelockt werden. Papiersäcke mit Weizen stellen ebenso wenig ein Hindernis für Lebensmittelmotten dar wie andere handelsübliche Verpackungen. Doch die eigentliche Ursache für Lebensmittelmotten ist die Tatsache, dass es sie gibt. Dass sie sich unter geeigneten Bedingungen rasant vermehren, leistet einen weiteren Beitrag. Die eigentlichen Schädlinge sind nicht die Motten selbst, sondern ihre hungrigen Larven. Diese schlüpfen schon nach fünf Tagen. Sie werden von der Lebensmittelmotte direkt an ihrer Futterquelle abgelegt. Damit ist die Ursache gelegt.

Mottenbefall und ökologischer Anbau
Eine Ursache für einen Befall mit Lebensmittelmotten ist ganz sicher der Trend zu mehr ökologisch angebauten Lebensmitteln gewesen. Im Bio-Anbau kommen keine Chemikalien ins Spiel, die die Brut der Lebensmittelmotten sicher vernichten können. Ein weiterer Grund ist der zunehmende Verzicht auf Plastikverpackungen zugunsten von Papierprodukten. Diese begünstigen einen Mottenbefall. Umweltbewusste Herstellerbetriebe und gesund lebende Menschen bedienen sich natürlicher Methoden zur Eliminierung von Lebensmittelmotten. Doch mit den häufig beworbenen Pheromonfallen lockt man die lieben Tierchen oft erst an. Häufig wird ein Befall von Lebensmitteln viel zu spät bemerkt. So, wie Lebensmittelmotten durch Klebeschlitze in Plastikumverpackungen an das bevorzugte Lebensmittel gelangen können, können sie diesem auch wieder entkommen und sich weiterer Lebensmittel als Eiablage-Platz bedienen.

Alle befallenen Packungen müssen gnadenlos aussortiert werden. Damit die Verbreitung der darin enthaltenen Mottenlarven verhindert wird, sollten die Käufer befallene Packungen einige Tage in der Tiefkühltruhe lagern, um die Brut abzutöten. Die anschließende Entsorgung des Packungsinhalts sollte im Hausmüll, nicht im Kompost geschehen. Um festzustellen, ob noch Motten in einem Vorratsschrank zu finden sind, sind Pheromonfallen sinnvoll. Eine mottensichere Lagerung von ökologisch angebauten Lebensmitteln in Gläsern, luftdicht abgeschlossenen Plastikboxen oder anderen mottensicheren Verpackungen wäre durchaus möglich. Sie ist aber kostspielig und unökonomisch und wird daher häufig unterlassen. Daher können die Mehlmotten, die Dörrobstmotten, die Samen- oder Kornmotten vom Frühling an ungeniert ihre Eier im bevorzugten Lebensmittel ablegen und sich vermehren.

Die Vorratsschädlinge sind noch am besten mit sachgerechten Lagerungsvorrichtungen und mit natürlichen Hilfsmitteln. Hitze aus einem Föhn kann gegen vermutete Motteneier in Ritzen und Schrankecken eingesetzt werden. Viele Hersteller setzen kleine Schlupfwespen als natürliche Feinde der Mottenlarven ein.
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