Die Top 3 der Textilien, auf die Kleidermotten abfahren

Die Kleidermotte ist ein Insekt, das großen Schaden im Kleiderschrank anrichten kann und das man schwer wieder loswird. Doch welche Kleidung befallen Motten eigentlich? Die Raupen der lästigen Tierchen fressen sich gemütlich durch Kleidungsstücke, die aus tierischen Fasern bestehen. Kleidung aus synthetischen Materialien und Baumwolle schmeckt den Plagegeistern nicht und bleibt meist verschont.

 

Platz 3: Textilien mit Leder und Pelzen

Da Leder und Pelz tierische Produkte sind, ziehen diese die Kleidermotte magisch an. Lederjacken, Lederhosen, Lederwesten, Pelzmäntel, Fellkrägen, Fellschals und Kleidungsstücke mit Lederanteilen sowie Lederaccessoires wie Handschuhe gehören zum textilen Beuteschema der Motten. Gerade in Fellprodukten fallen die Fraßspuren, die die Motten hinterlassen, besonders schwer auf, deswegen sollte man seine Pelzwaren regelmäßig genau inspizieren. Denn der Mottenbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, sondern ist meist eingeschleppt. Ein Mottenweibchen legt bis zu 200 Eier und die geschlüpften Raupen machen sich über den Inhalt des Kleiderschranks her. Wer sich fragt, welche Kleidung befallen Motten, muss also auch an seine Lederwaren und Pelze denken.

 

Platz 2: Textilien aus Wollmischgeweben

Viele denken vielleicht, sie haben gar keine Textilien mit Anteilen tierischen Ursprungs im Kleiderschrank, doch das ist eher unwahrscheinlich. Denn wer sich fragt, welche Textilien werden von Motten befallen, erfährt, dass es mehr sind, als gedacht. Denn aus Wollmischgewebe bestehen sehr viele Damen- und Herrenpullover - und nicht nur die Winterware. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich also: Wenn im Pulli beispielsweise 30 Prozent Wolle enthalten ist, dann kann dieser auch vom Mottenfraß befallen werden. Die Kleidermotte frisst die Wollanteile und die nichttierischen Fasern bleiben übrig. Auch die allermeisten Kleidungsstücke fürs Büro, also Anzüge, Anzughosen, Sakkos und Blazer bestehen meist aus Wollmischgeweben. Hier entstehen ebenso die kleinen Löcher, in denen die Fäden nichttierischen Ursprungs übrig bleiben. Gerade angeknabberte Sakkos und Jacketts sind meist ein Fall für die Mülltonne, denn zum gelungenen Auftritt im Büro gehören natürlich schadfreie Kleidungsstücke.

 

Platz 1: Reine Wollwaren

Kleidungsstücke, die nur aus Wolle bestehen, rangieren in der Gunst der gefräßigen Schädlinge ganz oben. Zielscheibe Nummer eins sind deswegen meist die Kleidungsstücke, die man entweder viele Jahre tragen will oder/und die recht teuer waren: Die hochwertigen Cashmere-Pullover und die klassischen Woll- und Lodenmäntel schmecken den Kleidermotten besonders gut. Die Kaschmirwolle, die aus dem Unterfell der Kaschmirziege hergestellt wird, wird gerne zu weichen Pullovern und Schals verarbeitet. Noch hochwertiger ist Pashmina-Wolle. Wer also im Pflegeetikett 100 Prozent Wolle, Cashmere, Kaschmir oder Pashmina liest, sollte seine Wollprodukte regelmäßig auf kleine Löcher untersuchen. Besonders ärgerlich: Durch die Löcher kann sich auch das ganze Maschengewebe langsam auftrennen. Klassische Damen- und Herrenmäntel bestehen meist aus 100 Prozent Schurwolle oder Loden - einem groben Wollstoff - und können über Jahrzehnte ein treuer Begleiter sein, wenn sie nicht Opfer der Kleidermotte werden. Auch Filz besteht rein aus Wolle, also sind auch Hüte und Hausschuhe, die aus dem Material bestehen, für Motten sehr interessant.

 

Wer nun eine Antwort auf die Frage, welche Textilien werden von Motten befallen, hat, der merkt, dass er einige Kleidungsstücke im Schrank hängen hat, die Mottenlöcher bekommen können. Gerade die Textilien, die Motten schmecken, sind aus hochwertigen und hochpreisigeren Materialien wie Leder, Pelz und Kaschmir und werden meistens gekauft, um viele Jahre getragen zu werden. Es lohnt sich also, dem Mottenbefall vorzubeugen, und es ist dringend notwendig, bei einem Mottenbefall sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten.

 


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