Die 5 besten Gründe für eine Schädlingsbekämpfung ohne Chemikalien

Die 5 besten Gründe für eine Schädlingsbekämpfung ohne Chemikalien


Ein aufgeräumtes und sauberes Zuhause kann leider trotzdem von Schädlingen befallen werden. Vor allem die Speisekammer oder Nahrungsvorräte in den Schränken sind die Zielorte für einige unangenehme Lebewesen. Für viele ein Graus ist die Essig- oder Taufliege der Gattung Drosophila. Diese überträgt unter Umständen Mikroorganismen, die krankheitserregend auf Menschen wirken. Schaben hinterlassen nicht nur einen üblen Geruch, sondern auch Dreck und möglicherweise Bakterien, Pilze und Parasiten. Sehr weit verbreitet sind Schädlinge, die sich am eigenen Vorrat vergreifen, wie Lebensmittelmotten. Zu denen gehören die Speichermotte, Mehlmotte und die Dörrobstmotte. Aber auch Kleidermotten sind weit verbreitet. Motten können chemisch, physikalisch oder biologisch bekämpft werden.

Bloß keine Chemie
Hauptgrund Nummer eins, warum keine Chemie verwendet werden sollte: Sämtliche chemischen Bekämpfungsmittel, die in Räumen angewendet werden, verteilen ihre Wirkstoffe. Diese bilden unsichtbare Ablagerungen auf Böden und Wänden und gelangen in die Raumluft zurück. Mensch und Tier kommen somit in Berührung der chemischen Wirkstoffe und können gesundheitliche Schäden davon tragen. Schädlingsbekämpfungsmittel sind nicht umfangreich geprüft, wenn sie auf dem Markt erscheinen. Es können Vergiftungen auftreten, die vermeidbar sind, wenn anstatt Chemie auf andere Bekämpfungsmittel zurückgegriffen wird. Im schlimmsten Fall entwickeln die Schädlinge sogar eine Resistenz gegenüber chemischen Wirkstoffen. Besser Motten bekämpfen ohne Chemie. Das gelingt biotechnisch, physisch oder biologisch.

Der eigenen Gesundheit zuliebe
Schädlinge beeinträchtigen nicht nur das Wohlsein, sondern auch die Gesundheit. Doch gefährden wir diese möglicherweise zusätzlich, wenn Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Denn die Wirkstoffe verbleiben nicht an Ort und stelle, an der sie eingesetzt wurden. Selbst wenn sie innerhalb von Räumen angewendet werden, gelangen sie doch nach draußen. Im schlimmsten Fall geraten Rückstände ins Trinkwasser oder belasten Pflanzen, die wiederum auf unseren Tellern landen.

Das Umweltbewusstsein stärken
Schädlingsbekämpfungsmittel gelangen unkontrolliert in die Umwelt. Sie sind frei verkäuflich, ohne dass sie ein Verfahren durchlaufen müssen, bevor sie in Geschäften vertrieben werden. Viele Menschen verwenden diese frei verkäuflichen Schädlingsbekämpfungsmittel, ohne sich der möglichen Folgen für Umwelt wirklich bewusst zu sein. Die chemischen Wirkstoffe dieser Mittel gelangen in den Kreislauf der Natur. Sie gelangen in die Luft, werden vom Regen fortgespült und sickern in den Boden. Pflanzen kommen mit den Stoffen in Berührung wie auch wild lebende Tiere. Sind diese Stoffe einmal in die Umwelt gelangt, können sie nicht einfach wieder herausgefiltert werden. Sie werden auch nicht einfach abgebaut, wie biologischer Abfall. Sie wirken weiter und ermöglichen so evtl., dass sich Schädlinge an die Wirkstoffe gewöhnen, und nicht mehr anfällig darauf reagieren.

Der Einsatz von Nützlingen: Motten bekämpfen Schlupfwespen
Das ist Schädlingsbekämpfung mit Köpfchen: So gelingt die Mottenbekämpfung biologisch: Eine Art der Mottenbekämpfung, die auf einen bestimmten Einsatzort abgestimmt ist, ist der Einsatz von Schlupfwespen. Schlupfwespen werden zur Schädlingsbekämpfung gezüchtet. Sie werden als biologische Schädlingsbekämpfer eingesetzt. Motten bekämpfen Schlupfwespen, indem die Schlupfwespen die Eier der Speisemotten ausfindig machen. Der Einsatzort ist sehr begrenzt. Die Schlupfwespen können nicht fliegen. Sie wird gezielt dort platziert, wo Speisemotten sich gütig tun. Die winzigen Schlupfwespen sind kaum 0,3 mm groß und sind für Mensch und Tier kaum wahrnehmbar. Für Motten allerdings sind Schlupfwespen Parasiten. Nach dem die Motten vernichtet sind, sterben die Schlupfwespen ab oder ziehen von dannen. Die Mottenbekämpfung biologisch kann aber auch mit weiteren Mitteln erfolgen. Grundsätzlich ist damit gemeint, dass zum einen Parasiten, wie die Schlupfwespe eingesetzt werden, aber auch Räuber, Pilze oder für die Schädlinge ausgewählte Krankheitserreger.

Nachhaltigkeit
Motten bekämpfen ohne Chemie, ist nicht sehr aufwendig. Es ist besser für unsere Gesundheit, denn chemische Stoffe wirken auch auf uns ein. Der Tiere zuliebe sollte auf die chemische Schädlingsbekämpfung verzichtet werden, weil sie auch damit in Kontakt kommen. Und nicht zuletzt ist es besser für die Umwelt und den gesamten Planeten, der die Schädlingsplage im Haushalt überdauert, aber im schlechteren Zustand, wenn chemische Wirkstoffe sich verbreiten.
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