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5 Gründe, warum Pheromonfallen bei einem Mottenproblem nicht helfen

Viele Menschen haben schon erlebt, dass sie Motten trotz Mottenfallen haben. Das ist sehr ärgerlich, denn die Benutzer solcher Fallen verlassen sich ja auf die Maßnahmen, die angeblich einen Mottenbefall verhindern bzw. einen bereits vorliegenden Mottenbefall sicher beenden sollen. Da erhebt sich die Frage: Wie funktionieren Mottenfallen? Wozu dienen sie eigentlich, wenn sie schon nicht dem eigentlichen Problem in ausreichender Effektivität zu Leibe rücken können?

Wie funktionieren Mottenfallen eigentlich?

Unter einer Mottenfalle verstehen wir eine einfache oder zum Tunnel-Dreieck gefaltete Pappkonstruktion, die ein geleimtes Pappstück beinhaltet. Auf diesem Leimstück sollen die Motten festkleben. So werden sie aus dem Verkehr gezogen. Angelockt werden sie durch aufgestrichene weibliche Lockstoffe bzw. Sexualhormone, die sogenannten Pheromone. Doch die Erwartungen an diese Art der Mottenfalle sind zu hoch. Denn die Pheromonfallen dienen nicht wirklich zur Vernichtung einer Mottenpopulation, wie allgemein angenommen wird. Sie dienen vielmehr zur Kontrolle des Befalls bzw. der Reduzierung des Befalls durch andere Maßnahmen. Die Pheromonfalle ist eine begleitende Maßnahme zur Mottenbekämpfung.

Auf den Leim gehen solchen Fallen leider nur männliche Motten. Diese können somit keine weiblichen Motten mehr befruchten. Es kommt nicht mehr zur Eiablage an den bevorzugten Orten - und somit auch nicht mehr zu den gefräßigen Mottenlarven, die für die kleinen Löcher in der Kleidung verantwortlich sind. Soweit, so gut. Das Problem ist nur, dass eine Pheromonfalle nicht unterscheidet, ob die männliche Motte, die auf ihr kleben bleibt, soeben durch das offen stehende Fenster eingeflogen ist. Sie kann auch aus dem Kleiderschrank stammen, der wegen Mottenbefall entseucht werden soll. Die auf der Pappe befindlichen weiblichen Lockstoffe wirken also nicht gezielt auf die bereits im Kleiderschrank eingenistete Mottenpopulation. Stattdessen kann jemand unter ungünstigen Umständen noch weitere Kleider- oder Lebensmittelmotten anlocken. Die Pheromone haben nämlich - je nachdem wo sie eingesetzt werden - eine größere Reichweite.

Wie kommt es, dass jemand Motten trotz Mottenfallen hat?

Pheromonfallen sind sowohl für Lebensmittelmotten, als auch für Kleidermotten erhältlich. Je nach Hersteller ist eine Haltbarkeit des Lockstoffes von 4 bis maximal 12 Wochen zu erwarten. Ungefähr 20-30 Quadratmeter Raum können so von männlichen Motten befreit werden. Warum aber funktionieren Mottenfallen mit Pheromonen nicht gegen Mottenbefall?

1. Sie wirken nicht auf bereits befruchtete weibliche Motten im Raum.
2. Sie zeigen keine Wirkung auf bereits abgelegte Motteneier in der Wäsche.
3. Sie haben keinen Effekt auf die bereits entwickelten Larven, die Löcher machen.
4. Sie locken mit Pech weitere Mottenmännchen durch's geöffnete Fenster an.
5. Diese befruchten mit Pech weitere Mottenweibchen, die sich bereits im Raum befinden.

Außerdem ist nachvollziehbar, dass man bei einem starken Mottenbefall niemals alle Männchen gleichzeitig aus dem Verkehr ziehen kann. Einige von ihnen können also potenziell weiterhin fröhlich Mottenweibchen befruchten. Daran ändert sich auch nichts, wenn jemand sicherheitshalber gleich mehrere Pheromonfallen einsetzt. Im Gegenteil: Möglicherweise lockt man nur noch mehr Motten von außen an.

Motten trotz Mottenfallen sind völlig normal

Wie jeder erkennen kann, sind die Pheromonfallen in der Wirkung eingeschränkt. Sie bergen zudem gewisse Risiken. Die Hersteller solcher Mottenbekämpfungsmittel vermitteln jedoch oft den Eindruck, Hausbesitzer könnten mit Pheromonen den Befall stoppen. Das ist nicht ganz richtig. Was richtig ist, ist: Der Mottenbefall kann in seinem Verlauf kontrolliert werden. Das bedeutet, dass weitere Maßnahmen eingesetzt werden müssen, um die Plage zu beenden. Eine Möglichkeit wären zum Beispiel Nützlinge, die die Mottenlarven direkt angreifen und unschädlich machen. Die Wirkung dieser Bekämpfungsmaßnahmen kann anhand der Pheromonfalle überwacht werden. Denn wenn weiterhin Mottenmännchen auf der Pappe mit dem Pheromon zu finden sind, sind auch weiterhin Larven irgendwo zu finden, aus denen die Motten später schlüpfen. Mit dem Rückgang der Population ist auch das wahrscheinliche Ende der Mottenplage zu erwarten.

 

 

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